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Inhouse-Seminar | Interkulturell gut aufgestellt – Kompetent in Behandlung und Pflege

„Jeder Mensch ist in gewisser Weise wie alle andere Menschen, wie einige andere Menschen, wie kein anderer Mensch“. Besonders in der Situation „krank, pflegebedürftig“ ist es wichtig, sich an den für alle Menschen aller Zeiten und aller Kulturen gleichen existenziellen Bedürfnisse zu orientieren, maßgeblich ist jedoch die Fähigkeit, mit deren Bedeutung, Reihung und Gewichtung entsprechend unterschiedlicher kulturbedingter Auffassungen sensibler umgehen zu können.

Gerne berücksichtigen wir Ihre individuellen Themenschwerpunkte! Die genauen Inhalte können mit uns vorab abgestimmt werden.

Wir empfehlen die Umsetzung des Seminars nach unserer Methodik Kompakttraining hoch3 (1-2 Tage Basisseminar, Umsetzung und ggf. Begleitung durch die Trainerin im beruflichen Alltag und anschließend 1 Tag Reflexion und Auffrischung).
Nachdem die Teilnehmenden in der ca. 4- bis 6-wöchigen Praxisphase erste Erfahrungen in der Umsetzung des Gelernten gesammelt haben, werden diese in einer anschließenden eintägigen Reflexion ausgetauscht und diskutiert sowie Vorgehen und Methoden aufgefrischt und vertieft. Dieses Vorgehen führt nicht nur zu einer höheren Nachhaltigkeit im beruflichen Alltag, sondern vernetzt auch die Teilnehmenden stärker, so dass eine spätere gegenseitige Unterstützung leichter möglich ist.

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Ziele

Unser interkulturelles Training für die Bereiche Behandlung und Pflege unterstützt Sie dabei, kulturspezifische Unterschiede in der Interaktion zwischen (ausländischem) Arzt und (ausländischem) Patient sowie innerhalb eines mehrkulturellen Arzt-/Pflegeteams zu erkennen und zu verstehen. Hierbei werden neben dimensionsspezifischen Aspekten von Kultur auch religiöse Aspekte, die eine Rolle im Verhalten und Umgang mit Krankheit, Schmerz, Sterben, Rolle der Familie, Rituale etc. haben können, näher betrachtet. Ziel ist es, ein besseres Verständnis in Bezug auf Einstellungen, Fähigkeiten und Bedürfnisse unterschiedlicher kultureller Gruppen und Personen zu entwickeln, um angemessen auf sie reagieren und sie in geeigneter Weise in die Behandlung und/oder Pflege integrieren zu können.

Da als Grundlage und schöpferisch-belebende Kraft jeder Kultur die Religion gilt, wird mit der Vermittlung eines Grundwissens über die Religionen und die religiös bestimmten Lebensgewohnheiten der Klienten in diesem Training eine wesentliche Voraussetzung für eine kultursensible Behandlung und Pflege geschaffen.

Je nach Zielgruppe bietet sich über die Betrachtung der Arzt/Pfleger – Patientenbeziehung hinaus auch die kultursensible Betrachtung des mehrkulturellen Pflegeteams an, in dem neben Sprachproblemen auch kulturelle Unterschiede in Bezug auf Pflegeverständnis, divergierende Wertevorstellungen etc. zum Tragen kommen können und eine effektive und wertschätzende Zusammenarbeit erschweren.

Mittels verschiedener Methoden wie Rollenspielen, Simulationen und Fallstudien werden neben dem Erkennen kulturspezifischer Unterschiede auch Lösungsstrategien entwickelt, die im realen Arbeitsalltag hilfreich sein können.

Im Vorfeld des Trainings wird von der Trainerin Dr. Annette Lühken die Frage nach dem konkreten Trainingsbedarf Ihrer Mitarbeiter geklärt und mit Ihnen abgestimmt. Wie ist die Konstellation der Kulturen, in welcher Form der Behandlung und/oder Pflege sowie in welcher Teamkonstellation (uni- oder mehrkulturell) treffen Arzt, Pfleger und Patient aufeinander? Wo wird Optimierungsbedarf gesehen?

Im Falle spezifischer Herausforderungen im beruflichen Alltag kann ein gezieltes Coaching durch die Trainerin Dr. Annette Lühken vor Ort erfolgen.

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Inhalte
  • Kulturtheoretische Grundlagen
    Der Kulturbegriff / Transkulturelle Pflege/ Elemente von Kulturen/ Unterschiede zwischen Kulturen/ Religionen, die Grundlagen von Kulturen/
  • Kulturspezifika in Behandlung und Pflege
    Pflegerelevante religiöse Bedürfnisse/ Unterschiede im Kommunikationsverhalten/ Unterschiede im Umgang mit Schmerz/ Tabus und Schamempfinden/ Das soziale Netzwerk der Familie/ Volksmedizin und Krankheitsursachen/ Kulturgeprägte Vorstellungen über Pflege

Weitere Themen (je nach Zielgruppe):

  • Das multikulturelle Pflegeteam
    Über Migration und Eingliederung/ Erwartungen an die deutsche Kultur/ Die Zusammenarbeit im multikulturellen Team
  • Führung eines multikulturellen Pflegeteams
    Kulturspezifische Unterschiede im Verständnis von Führung/ Umgang mit Kritik und Feedback/ Erwartungen an die Führungskraft/ Tipps und Tricks zur Eingliederung ausländischer Hilfs-/Pflegekräfte

Methode: Vortrag, Gruppenarbeit, Diskussion, aktives Ausprobieren, Praxisbeispiele, Coaching mit Praxisbezug

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Termin
Nach Vereinbarung
Ort
Inhouse oder Tagungshotel
Zielgruppe
Führungskräfte und Mitarbeiter/innen im Bereich soziale Dienste/Krankenhaus/Pflege.
Teilnehmer
6-12
Kosten
Auf Anfrage

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